Quartiersmanagement „Älter werden in Widdersdorf“

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Warum hat die katholische Kirchengemeinde das Quartiersprojekt „Älter werden in Widdersdorf“ ins Leben gerufen?

Widdersdorf ist seit dem Jahr 2009 Jahren durch das Neubaugebiet Widdersdorf-Süd stark gewachsen. Bis zum Jahr 2015 ist die Widdersdorfer Bevölkerung von ehemals 6.500 (2005) Einwohnern um das Doppelte auf über 12.500 (2017) Einwohner angewachsen, so dass sich lange bewährte, eingespielte Strukturen verändern, erneuern und neu finden müssen.

Dieses Miteinander brauchen wir im Quartier Widdersdorf. Wer Interesse hat, für eine selbst bestimmte Zeit, sein Engagement zur Verfügung zu stellen, mit dem Ziel ein lebendiges, lebenswertes Widdersdorf zu gestalten meldet sich bitte bei:

Kontakt Quartiersbüro

Marlene Stotko (Quartiersmanagerin)
Unter Linden 129
50859 Köln

Was sind die Ziele des Quartiersprojekts?

Um unser Leben in den uns vertrauten sozialen und räumlichen Bezügen auch im Alter weiterführen zu können, werden Nachbarschaften und Netzwerke immer wichtiger. Sie funktionieren aber genauso wenig wie Freundschaften “von alleine”. Sie müssen entstehen können, benötigen Pflege und brauchen Räume, um sich zu entfalten. Kulturelle Angebote, Begegnungsmöglichkeiten, Sport- und Bildungsangebote im Quartier sind deshalb ein großer Bestandteil. Aber es sind vor allem die Menschen selbst, die durch ihr Engagement die Gemeinschaft vor Ort möglich machen und lebenswerte Quartiere entstehen lassen.

Trotz aller Unterschiede der Menschen, die im Quartier leben, ist der Wunsch nach einem langen selbstbestimmten Leben im gewohnten Lebensumfeld auch bei Krankheit, Behinderung oder altersbedingten Einschränkungen gleich.

Das Projekt verfolgt u.a. folgende Ziele:

  • Im Quartier (Widdersdorf) lebendige Beziehungen zwischen den Generationen entstehen lassen oder bewahren.
  • Treffmöglichkeiten für das soziale Miteinander zu fördern.
  • Die Möglichkeit das eigene Wohnumfeld mit gestalten zu können.
  • Sport- und Gesundheitsfördernde Angebote zu initiieren.
  • Informations- und Beratungsmöglichkeiten schaffen.
  • Selbstbestimmtes Leben in der vertrauten Umgebung auch bei Unterstützungs- oder Pflegebedürftigkeit möglich machen.

Freiwilliges Engagement im Alter

Menschen sind heute „anders alt“ als früher. Die nach berufliche Phase ist auch dank guter Gesundheitsdienstleistungen in der Regel über viele Jahre eine aktive Phase des Lebens.

Mehr als der Beruf gibt uns meistens das Ehrenamt die Chance, unsere Begabungen für andere fruchtbar zu machen. Die Gründe für ehrenamtliches Engagement sind so vielfältig wie die Menschen.

Entscheidend ist, dass die Menschen vor Ort, die Möglichkeit haben, Einfluss zu nehmen auf Ihre unmittelbare Umgebung. Die Summe der Erfahrungen und Fähigkeiten der Menschen ist ein großer Schatz, der unsere Gesellschaft bereichert.

Das Handlungsfeld „Sich einbringen“ hat viele Facetten, z.B.:

  • Hilfe für die Nachbarin und den Nachbarn
  • (Einkaufshilfen, kleine gemeinsame Spaziergänge, ….)
  • handwerkliche Tätigkeiten (ein Regal anbringen, Glühbirne austauschen….)
  • Kurse oder Informationen für Senioren anbieten (z. B. Internet- Tablet, Handykurse, Gymnastik- Yogakurse, ….)
  • Organisation von Veranstaltungen (z. B. Tanztreff, Kulturangebote, Fahrradtouren…)
  • Mitwirken beim Quartiersportal (Internet- Infoseite von Widdersdorf)
  • Mitspielen in einer Theatergruppe
  • Mitwirkung in den kirchlichen Gremien
  • Betreuung von Kindern
  • Und vieles mehr